Meer und Sandstrand. Gebirge und Schnee. Wüste und Oasen.

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Über Marokko: Reiseinformationen

Erleben Sie 1001 Traum.

Das Tor zu einer Welt voller Abenteuer

Marokko fasziniert. Nicht nur landschaftlich, sondern auch kulturell. Wenn Sie nach einer Reise suchen, an die Sie sich noch lange erinnern werden, ist Marokko mit all seiner Vielfalt das Land, nach dem Sie suchen.

Entdecken Sie die Schönheit Marokkos in monumentalen Wüstenlandschaften, schneebedeckten Gebirgszügen und in einem überwältigenden kulturellen Erbe, das immer noch stetig weiter erforscht wird.

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Marokko ist ein Land, das sein Wesen nur jenen offenbart, die sich die Zeit nehmen, Wasser zu schöpfen und eine Kanne Tee aufzugießen.

Marokkanisches Sprichwort

Top 24 Städte in Marokko:

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TANGER

Tanger (arabisch Tanjah) liegt in der Bucht im Westen der Straße von Gibraltar und ist gleichzeitig die älteste Stadt in Marokko. Neben Casablanca, ist die Stadt am stärksten nach Europa ausgerichtet. Obwohl sich die Berichte über die Gründung der Stadt in der Legende verlieren, gibt es über Ihren Ursprung konkrete Hinweise. Nach der Legende geht die Gründung auf Antäus, dem Sohn Neptuns zurück. Die Stadt war in Ihrer langen Tradition mehrmals besetzt, unter anderem durch die Portugiesen und die Engländer. 1678 begann Moulay Ismail damit, die Stadt für 5 Jahre zu besetzen. Erst als man 1684 die Wasserversorgung kappte, verließen die Engländer die Tanger, nachdem sie die Stadt soweit wie möglich zerstört hatten. Heute ist Tanger ein wichtiger Fährhafen, zwischen Nordmarokko und dem europäischen Festland. Kulturell gesehen, hat Tanger dem Besucher wenig zu bieten, doch Badeurlauber kommen hier voll auf Ihre Kosten. Was die Stadt aber so interessant macht, ist das Neben- und Ineinander verschiedener Traditionen und die städtischen Lebensformen der Medina.

TETOUAN

Tetouan gehört heute zu einer der führenden Touristregionen in Marokko. Dies liegt vor allem an der zauberhaften Umgebung, dem Tal des Oued Martil, mit seinen Eukalyptusbäumen, Zypressen und Mandel- oder Orangenbäumen. Bereits im Jahre 1307 wurde die Stadt von Merinidensulatn Abou Tabit gegründet, Ende 1399 wurde die Stadt durch den Kosaren Heinrich III. völlig zerstört. Erst Anfang des 16. Jahrhunderts wagte man den Wiederaufbau, diesmal durch die aus Andalusien vertriebenen Muselmanen und Juden. In der Stadt findet man auch heute noch Spuren aus dieser Zeit. Die Stadt bewahrte Ihren andalusische Atmosphäre. Tetouan ist aber auch vor allem ein Ort, in dem der Islam und die marokkanische Kultur zu Hause sind.

AL HOCEIMA

Al Hoceima, ein beliebter Badeort in Marokko, liegt an der sanft umspülten Mittelmeerküste, auf der Rückseite das herlich leuchtende Rifgebierge und ein tolles Panorama. Im Hafen von Al Hoceima gibt es ständig frischen Fisch zu kaufen, doch man kann auch selber auf Fischfang gehen. Während des 18. Jahrhunderts war die strategisch und handelspolitsch wichtige Stadt sehr umkämpft. Heute hat die Stadt neben einem erholsamen Klima, vor allem auch viele Naturschönheiten und einsame Badebuchten zu bieten.

CHEFCHAOUEN

Chefchaouen, 59 Kilometer von Tetouan entfernt, ist auch unter dem Namen Chaouen oder Chechaouen bekannt und bedeutet soviel wie „die Hörner“. Lange Zeit gebot die wichtige strategische Lage Chefchaouen der Bevölkerung Schutz, da es weit genug von der portugisischen Belagerungszone entfernt war. Sehenswert sind vor allem der Uta e-Hamman Platz, er bildet im westlichen Teil den Kern eines pulsierenden Zentrums. In Richtung Tetouan im Tal des Oued Mitzall genießt man herrliche Ausblicke. Die wunderschöne Panoramastraße verläuft von Chefchaouen durch das Rif-Gebirge in Richtung Al Hoceima, an der Mittelmeerküste. In der Nähe liegt auch das berühmte Mausoleum von Moulay Abdeslam, einem der bekanntesten Pilgerorte Marokkos.

SALE

In der Schwesterstadt der Hauptstadt Rabat, Sale liegt die ausgedehnte Medina am gegenüberliegenden Ufer des Bou Regreg. Die besonders schöne Medersa Abu al Hassan aus der Merinidenzeit, um 1340 erbaut geht bis auf die Almohaden Zeit zurück. Schon das dekorativ geschnizte Zedernholzdach über dem Eingang läßt erkennen, daß es sich um einen bedeutenden Bau handelt. Alleine der Eindruck des Innenhofes mit seinen kleinen zentralen Wasserbecken ist überwältigend. Die zweite gedeckte Quergasse der Kissaria führt in der Verlängerung zum Souk Kebir, einem Großen Souk, wo zu Zeiten der Piraterie die christlichen Sklaven verkauft wurden. Von Marabut aus fühtdie Straße zu den von Sultan Abu Inan Faris errichteten Marbabut des Sidi Ahmed ben Achir. Von der Terrasse auf der nahegelegenden Bastion der Stadtmauer aus, hat man einen wunderschönen Ausblick. Den Rückweg kann man entlang der alten Stadtmauern wählen. Etwas flußaufwärts liegt das alte Töpferviertel von Sale, in dem noch heute Töpferwaren hergestellt und verkauft werden, die man in ganz Nordmarokko auf den Souks finden kann.

RABAT

Bereits vor 100.000 Jahren lebten die ersten Menschen in der Region von Rabat und Sale. Die Hauptstadt des Köingreiches Marokko, in der etwa 1,3 Millionen Einwohner leben, liegt an der Mündung des Oued Bou Regreg. Hier haben neben dem König Marokko – Stadtansicht von Rabat.Hassan II, die Regierung Ihren Sitz. Ansonsten ist Rabat eine relativ ruhige Stadt. Im Winter ist das Klima mild, im Sommer weht fast ständig eine frische Brise vom Atlantik her. Für eine Stadtbesichtigung genügen 2 Tage. Sehenswert sind die Kasbah des Oudaias, eine weitläufige Festungsanlage, deren gewaltiges Haupttor sich über der Place Souk El Ghezel erhebt, mit Ihren Museen, gehören zu den imposantesten Bauten der Stadt, Weiterhin sollte ein Besuch des Hassan-Turmes, das Mausoleum, der Königspalast und die Merinidennekropole Chellah unbedingt mit eingeplant werden. Auch interessant ist ein Besuch im Museum für Marokkanische Volkskunst. Hier befinden sich Sammlungen marokkanischen Kunsthandwerkes , sowie zahlreiche Exponate.

VOLUBILIS

Nach mehreren Bauphasen wurde im Jahre 169 nach Chr. die römische Stadt Volubilis fertiggestellt. Durch Ausgrabungen fand man heraus, daß die Stadt schon während der Eisenzeit und zur Zeit der Karthager bewohnt war. Die maurische Stadtmauer hat eine Länge von 2500 Metern und umschließtMarokko – römische Ruinen von Volubilis. eine Fläche von 40 Hektar. Heute stehen nur noch Reste von Volubilis. Besonders schöne, noch heute erkennbare Grundrisse eines Hauses, sind empfehlenswert; Das Haus des Epheben, das nach der gleichnamigen Ephebenstatue benannt ist, die hier 1932 gefunden wurde. Der römische Triumphbogen in Volubilis wurde 1931 teilweise restauriert. Der Bogen wurde im Jahre 217 auf einem zentralen Ort in einem Stadtviertel erbaut.

FES

Die Königsstadt Fes liegt am Nebenlauf des Sebou, im Vorland von Rif und Mittleren Atlas Gebirge und ist die drittgrößte Stadt des Landes. Hier steht auch die größte Moschee des Maghreb. Heute besteht die Stadt aus drei Teilen. Der älteste Teil ist Fes el-Bali und liegt in einer Mulde, durtch die der Fluß Wed Fes in Richtung Norden fließt. Etwas abseits der beiden alten Stadtteile liegt die von Franzosen gegründete Neustadt, die Ville nouvelle. In dieser Neustadt ist weniger von der typischen Atmosphäre, der Schönheit und den geheimnisvollen Zauber von Fes zu spüren. Die Gründung von Fes geht auf die Regierungszeit von Idriss dem I. zurück. Damals war Fes nur ein kleines Berberdorf, am rechten Ufer des Oued Fes, wo heute das andalusische Viertel angesiedelt ist. Im Jahre 809 ließ Idriss der zweite auf der linken Uferseite die damalige Hauptstadt der Idrosoden erbauen.

OUJDA

Nach mehreren Bauphasen wurde im Jahre 169 nach Chr. die römische Stadt Volubilis fertiggestellt. Durch Ausgrabungen fand man heraus, daß die Stadt schon während der Eisenzeit und zur Zeit der Karthager bewohnt war. Die maurische Stadtmauer hat eine Länge von 2500 Metern und umschließtMarokko – römische Ruinen von Volubilis. eine Fläche von 40 Hektar. Heute stehen nur noch Reste von Volubilis. Besonders schöne, noch heute erkennbare Grundrisse eines Hauses, sind empfehlenswert; Das Haus des Epheben, das nach der gleichnamigen Ephebenstatue benannt ist, die hier 1932 gefunden wurde. Der römische Triumphbogen in Volubilis wurde 1931 teilweise restauriert. Der Bogen wurde im Jahre 217 auf einem zentralen Ort in einem Stadtviertel erbaut.

IFRANE

Ifrane liegt in einer Höhe von 1661 Meter ü.d.M und hat etwa 12.500Marokko – Blick auf Ifrane. Einwohner und ist zugleich Provinzhauptstadt am Nordabfal des Mittleren Atlas-Gebirges. Durch den nur 10 Kilometer entfernten Mischliffen wurde Ifrane auch zum Wintersportort, mit vielen einst französischen Ferienhäuser, die mittlerweile von marokkanischen Familien bewohnt werden. Der Ort Mischliffen liegt auf 2036 Meter Höhe und ist heute ein reiner Wintersportort. Die Saison dauert von Ende Dezember bis Ende Februar, neben einer Rodelbahn, stehen hier auch 2 Skilifte und eine Eislaufbahn, die das Wintervergnügen perfekt machen.

CASABLANCA

Casablanca ist mit fast 3 Millionen Einwohnern die größte Stadt im Königreich Marokko Über 10% der Gesamtbevölkerung leben hier. Anfang des letzten Jahrhunderts waren es nur 250.000. Heute sind in Casablanca die wichtigsten Finanz- und Wirtschaftsunternehmen und Industriebetreibe Marokkos’s angesiedelt. Ein halber Tag ist völlig ausreichend, um die wenigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden. Neben den drei Hauptbauten der Medina und der Großen Moschee aus der Zeit des Sultans Mohammed ben Abd Allahs, lohnt auch ein Besuch im Hafen, zu dem man über den Boulevard Mohammed el-Hansali gelangt. Besuchenswert ist die sogenannte Neue Medina von 1923, die von der französischen Verwaltung in äußerer Anlehnung an orientalische Innenstädte errichtet wurde. Westlich der Küstenstrasse am Hafen, passiert man die gigantische, auf einer speziellen Plattform errichteten Moschee Grande Mosquee Hassan II. Der Klutbau, der über 400 Millionen Euro kostete, wurde 1993 eingweiht. Jenseits des Leuchtturms beginnt das fashionable Bade- und Vergnügungsviertel Casablanca’s; die zahlreichen Luxushotels, Restaurants, Nachtclub und Diskotheken, konzentrieren sich vor allem rund um die palmenbestandene Corniche.

EL JADIDA

El Jadida liegt etwa 90 Kilometer südwestlich von Casablanca. Dank der geschichtlichen Vergangenheit und der herrlichen Lage der Stadt an der Atlantikküste wurde El Jadida zu einem international bekannten Touristenort. Die Geschichte reicht bis weit ins 14. Jahrhundert zurück. Damals hießt die Stadt Magazan und war von den Portugiesen belagert. Trotz massiven Widerstand der Bevölkerung, gelang es den Portugiesen Verteidigungsanlagen zu errichten. Auch heute sind noch Großteile der Anlagen erhalten. Ein besonderes Überbleibsel des ehemaligen Grabens ist die berühmte unterirdische Zitadelle. Vermutlich diente der Speicher mit seinen rund 25 Säulen als Wasserspeicher, während der Belagerung. Der Raum erstreckt sich über 35 Meter Länge, in beide Richtungen. 1769 gelang es dem Alawitensultan es Sidi Mohammed ben Abdallah, die Stadt zu befreien. Doch bevor die Portugiesen abzogen, zerstörten sie einen Großteil der Festungsanlagen und der Stadt. Der Wiederaufbau begann unter Führung von Moulay Abder-Rahman im Jahre 1815.

SAFI

Safi verfügt über den zweitgrößten Hafen des Landes und ist zugleich Provinzhauptstadt. In der Stadt findet man gut erhaltene Medinen aus portugisischer Zeit. Erstmals wurde Safi im 11. Jahrhundert als Asfi erwähnt, ab 1480 dann Safi genannt, das von den Portogiesen als Handeslplatz genutzt wurde. Damals erlebte der Hafen einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Vermutlich leitet sich der Name „Asfi“ aus dem Berberwort „Assif“ ab, was soviel wie Wasserlauf heißt. Gegründet wurde das heutige Safi aber warscheinlich schon im 6. Jahrhundert. Besonders sehenswert ist das ausgedehnte Töpferviertel, der Stadt. Safir ist heute eine der bedeutesten Städte am Ozean, deren Schwerpunkt in der Fischerei und als Ausfuhrhafen liegt. Paralell dazu entwickelte sich im Laufe der Zeit eine intensive Fischkonserven-Industrie, bei denen ein Großteil der Bevölkerung beschäftigt ist. Mittlerweile an Bedeutung verloren hat die bestehende chemische Industrie. Dennoch ist die Stadt vor allem wegen Ihrer handwerklichen Produktion berühmt. Von der südwestlichen Bastion genießt man einen wunderschönen Blick über die Stadt.

BENI MELLAL

Aus dem kleinen Nomadenmarkt im 18. Jahrhundert entwickelte sich im Laufe der Jahre ein wichtiges Handelszentrum im Osten Marokkos. Mit der unter Mulay Imail errichteten Kasbah, begann ein bescheidenes Siedlungswesen. Beni Mellal liegt unterhalb des Mittleren Atlas Gebirges, das von einer Reihe von Karstquellen markiert wird. Südlich der Quelle steht die restaurierte Kasbah Ras el-Ain, von der man aus einen herlichen Blick über die Stadt und die Ebene hat. Unweit der Stadt liegt der Stausee Bin el-Ouidane und die Wasserfälle von Ouzoud.

MARRAKESCH

Marrakesch gehört zu einer der vier Königsstädte Marokkos. Die einstige Hauptstadt der Dynastien der Almoraviden und Almohaden erlebte später unter den Meriniden eine schwere Krisenzeit. Besonders sehenswert ist unter anderem Marokko, Marrakesch – Menara-Gartendas großartige Monument des Palais el-Badi, das gegen Ende des 16. Jahrhunderts erbaut wurde. Ebenfalls berühmt ist das Palais des Bahia (Die Glänzende), daß zwischen 1894 und 1900 erbaut wurde. Die beste Jahrezeit für Besichtigungen ist das Winterhalbjahr von Ende November bis Mai, da dann die Sonne erträglicher ist. Hinter den üppigen Palmenhainen ragen die schneebedeckten Berge des Hohen Atlas Gebirges hervor. Das Wahrzeichen von Marrakesch ist die um 1190 erbaute Moschee Koutoubia mit Ihrem berühmten Minarett. Lohnenswert it die Besichtigung des nördlichen Teil der Stadt mit Ihren Souks, den Monumenten und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Besonders lohnenswert ist auch der Besuch im herrlichen Menara-Garten mit seinem zentralen 200×150 Meter großem Becken, in dem sich der mit grünen Kacheln bedeckte Pavillion spiegelt.

TINEGHIR (TINEHIR)

Ein wahres Meisterwerk marokkanischer Architektur, erwartet den Besucher in Tineghir, zwischen dem Draa-Tal und Tafilet gelegen. Der Ort wurde am Ende eines Palmenhaines aus Stampfboden Terrassenförmig angelegt, auf dem fröhlichen Wochenmarkt, der jeweils Montags stattfindet, werden einheimische Kunstgewerbe-Artikel verkauft. Nur etwa 15 Kilometer von Tineghir entfernt, liegt die berühmte Marokko – Blick in das Draa-Tal.Todra-Schlucht, mit Ihren steil aufragenden Felswänden, die an einigen Stellen bis zu 300 Meter Höhe erreichen. Am Fuß der Schlucht lockt eine Wasserquelle die Besucher an, der therapeutische Eigenschaften für sterile Frauen zugesprochen wird. Etwas weiter flußaufwärts stößt man auf mehrere winzige Dörfer, die sich durch eine einzigartige Bauweise auszeichnen. Diese fensterlose Bauweise, schützt die Bewohner im Sommer vor der starken Hitze und wehrt zudem neugierige Blicke in das Privatleben ab.

ERFOUD

In Erfoud leben etwa 11.000 Menschen. Die Stadt auf 802 Meter Höhe ist besonders an Sonntagen ein wichtiger Handelsort für die Umgebung. Der Marktbereich besteht aus 3 Plätzen, einem südlichen großen Platz, auf dem Veranstaltungen stattfinden, so unter anderem das bekannte Dattelfest im Oktober, nördlich davon liegt der von Arkaden umgebene Platz, wo unter freiem Himmel Datteln und andere Lebensmittel verkauft werden. Östlich davon liegt der schmale längliche Gemüsemarkt mit dem ganzen Angebot von Oasenprodukten.

ZAGORA

Zagora hat nur etwa 5-10.000 Einwohner und liegt in 750 Meter Höhe und ist zugleich Verwaltungsort des Draatals mit großer Bedeutung als Markort und Produktionsstätte für landwirtschaftliche Produkte in der Region. Im gesamten Draa-Tal leben etwa 100.000 Menschen. Auf dem jenseits des Flußes gelegenden Dschbel Zagora in 947 Meter Höhe stehen heute die Reste einer almorvadischen Befestigung.

OUARZAZATE

Ouarzazate (gesprochen Warsasat) bildet den Knotenpunkt zwischen der Straßen des Dades, Dra und Sous von Marrakesch und entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem der bedeutesten Touristenorte Marokkos. Die Stadt wurde 1928 als Militärstation gegründet und war anschließend Verwaltungszentrum des Dra-Gebietes. Doch die Traditionen reichen viel weiter zurück. Nur wenige Kilometer von Ouarzazate an der Straße nach Marrakesch befindet sich in 1160 Metern Höhe die in ockerfarben erbaute Kasba von Tiffoultoute. Ebenfalls ein interessantes Monument ist die dicht an der Stadt gelegende Kasba von Taourit, die man über die Straße von Boumalne und Dades erreicht. Überhaupt blickt die Region auf eine reiche historische Tradition zurück. Ouarzazate eigentlich lockt viele Besucher alleine wegen ihres Handwerkzentrums mit berberischen Töpferwaren und der besonderen Ouzguita-Teppiche an. Eine Besuch lohnt auch zum Stausee El-Mansour von Ed-Dehbi, wo einige Hotels und Klubdörfer zum Teil noch im Bau sind. Ziele in der Umgebung sind das Draatal, Dadestal und Ait Ben-Haddou.

ESSAOUIRA

Das ehemalige Mogador, daß heutige Essaouira liegt auf einer Halbinsel an der Atlantikküste, nördlich von Agadir und etwa 130 Kilometer von Safi entfernt und hat etwa 45.000 Einwohner. Die Stadt selber liegt auf vorgelagerten Inseln, die erstmals im 7. Jahrhundert vor. Chr. besiedelt wurden. In der Zeit des Berberprinzen von Mauretania Tingitana, blühte die Stadt regelrecht auf und war zugleich Produkitonsstätte für Purpur. Eigentliche Bedeutung gewann die Stadt aber erst im 18. Jahrhundert, als Sidi Mohammed ben Abdallah einen geschützten Hafen mit Festung bauen ließ, um seine Flotte zu schützen. Über der Hochebene der Skala genießt man einen wunderschönen Blick über die Hafenstadt. m Hafen kann man Boote für Ausflüge auf die Purpur-Inseln mieten. Im nahen etwa 10 Kilometer entfernten Diabat, in den 1760 ein Großteil der Juden von Essaouira ausgesiedelt wurden sind heute die Ruinen eines Sultanpalastes zu besichtigen.

AGADIR

Agadir ist der Ort in Marokko, den die meisten Besucher Marokkos neben Casablanca kennen. Die Durchschnittstemperaturen liegen meistens zwischen 26° und 27° Grad und es wird nur selten kälter. Agadir wurde erstmals im 16. Jahrhundert genannt. Heute hat die Stadt etwa 300.000 Einwohner und liegt zwischen 15 und 50 Meter über dem Meeresspiegel. Besonders beliebt ist Agadir bei Strandurlaubern, wegen seiner tollen Lage und dem stabilen Klima. Im Februar 1960 erschütterte ein etwa 15 Sekunden dauerndes Erdbeben die Stadt, wodurch etwa 4/5 der Stadt zerstört wurden. Über 15.000 Menschen starben damals. Heute gehört Agadir zu einer der wichtigsten Touristenzentren des Königreiches Marokko. Die Anzahl der Hotelbetten liegt bei fast 20.000 Betten und etwa ein Drittel der Marokko-Urlauber landen auch in Agadir.

Sehenswürdigkeiten
Museum für Berberkunst
Im Museum für Berberkunst befindet sich eine kleine, aber interessante Sammlung von südmarokkanischer Volkskunst vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute: Gebrauchs- und Kunstgegenstände, Truhen, Teppiche, Trachten, sowie intasierte Türen und vieles mehr.
Naturpark Sous-Massa
Der Park umfasst eine Fläche von ungefähr 34.000 Hektar und zeigt die unterschiedlichen Lebensräume für verschiedene Tier- und Pflanzenarten in Marokko.
Medina Polizzi
In der von Coco Polizzi geschaffenen Medina, die einem Freilichtmuseum gleicht, findet der Besucher verschiedene Gebäude aus Naturstein in verschiedenen Stilformen, sowie eine Verknüpfung aus Fußwegen und Läden, in denen Handwerker arbeiten.
Kasbah
Von der ehemaligen Kasbah in Agadir sind heute nur noch die Überreste in 236 Meter Höhe zu besichtigen. Besonders lohneswert ist ein Besuch aber alleine schon, wegen der unbeschreiblichen Aussicht über Agadir.

TIZNIT

Der Legende nach, geht der Name dieser Stadt auf eine Frau namens „Fatma Tiznit“ zurück, einige halten Sie für die Gründerin einer Frauenbewegung, andere für eine, die von Ihrer Familie in die Verzweiflung getrieben wurde. Nach Ihrem Tod, errichtete man zu Ihren Ehren ein Mausoleum, um das herum sich später das heutige Tiznit entwickelte. Das geschah vor bereits mehr als 15 Jahrhunderten. Doch den historischen Ursprung der Stadt, vermutet man noch viel früher. Für Militärzwecke ließ der Alawitensultan Moulay el-Hassan die Stadt wiederaufbauen und baute eine riesige Festung aus Stampferde rund um die Stadt herum. Heute ist Tiznit ein bekannter Touristenort in der Mitte des Landes, vor allem bekannt wegen dem wunderschönen Schmuck aus reinem Silber, der hier an Markttagen verkauft wird.

TAFRAOUTE

Tafraoute ist die Verwaltungshauptstadt des Berberstammes der Ammeln und zugleich Marktort und liegt in einem grünen Talkessel zwischen steilen Granitbergen. Die meisten Gebäude und Häuser in Tafroute (gesprochen Tafra-ut) sind stiltypisch mit rosa bis rötlich braunen Pasteltönen bemalt. Bis nach Agadir sind es 198 Kilometer. Alleine wegen der zauberhaften Landschaft und der wunderschönen Umgebung, lohnt ein Besuch. Der Haupterwerb der Einwohner liegt nicht nur in der Landwirtschaft. Durch nur seltenen und spärliche Niederschläge sind die Voraussetzungen für ertragreiche Ernten nicht gerade rosig. Viele der Bewohner von Tafraoute verlassen deshalb den Ort für mehrere Jahre, um Ihr Glück meistens im Ausland zu finden und kehren dann wieder mit Ihren Ersparnissen zurück. Andere wiederum erarbeiten sich Ihren Lebensunterhalt mühsam, durch den Verkauf von Handwerksprodukten aus eigenen Werkstätten, die dann in den zahlreichen Handelsstätten verkauft werden. In der Umgebung liegt das Tal der Ammeln, unter den steilen Gipfeln des 2359 Meter hohen Dschebel Lekst im westlichen Gebiet des Anti-Atlas. Hier errichteten die Ammeln gleich mehrere kleine Bergdörfer. Bemalte Felsen sind ein weiteres Ausflugsziel. Zwei fantastische Bergstraßen führen den Besucher in die Bergdörfer Aniguri und Tafudicht. Somit liegen nicht mehr alle Bergdörfer so abgeschieden, wie noch vor einigen Jahren.

LAAYOUNE

Seit 1976 ist Laayoune, 600 Kilometer von Agadir entfernt, (gesprochen Laiun) Provinzhauptstadt und liegt nur etwa 250 Kilometer Luftlinie von Las Palmas auf den Kanarischen Inseln entfernt. Die ehemalige Hauptstadt der spanischen West-Sahara wurde 1901 gegründet, einige alte Bauten aus dieser Zeit, sind im Stadtkern noch erhalten. In der Nähe von Laayoune, im östlichen Teil, fand man am rechten Ufer des Oued al-Hammra Felszeichnungen aus der Vorzeit. Heute ist Laayoune an ein durchgehendes Straßenverkehrsnetz mit Dakhla verbunden. Die Landschaft um Laayoune besteht aus steinigen, wüstenartigen Hochebenen, sowie Sanddünen die sich kilometerweit ausdehnen.

  • Marokkotours.de

    Marokko – Oase der Sinne.