Städtereise Marrakech und Essaouira

Tag 1
Ankunft in Marrakech und Transfer zu Ihrem Hotel. 
Zeit für einen Bummel über den berühmten Platz Djemaa El Fna mit seinen verlockenden Imbissständen und Gauklern.
Tag 2
Besichtigung der „Perle des Südens“ – das Wahrzeichen von Marrakech, die berühmte Koutoubia-Moschee, die wie die meisten Moscheen nur von außen besichtigt werden kann. Sie war die Endstation der Karawanen und so wurden genau dort die mitgeführten Schriften kopiert und so erhielt sie und ihre Umgebung ihren Namen: Koutoub = Bücher.
Im Bahia-Palast aus dem Ende des 19. Jh. offenbart sich der orientalische Lebensstil eines Großwesirs, und in den Menara-Gärten, die Mitte des 12. Jh. von den Almohaden angelegt wurden, spiegelt sich im Wasserbecken inmitten der Olivenhaine und Zypressen die imposante Kulisse des Atlasgebirges. Die prachtvollen Saadischen Gräber aus dem 16. Jh. wurden von Moulay Ismail zugemauert und erst im Jahr 1917 wieder entdeckt und dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 
Am Nachmittag empfiehlt sich nochmals ein Abstecher  zum Djemaa El Fna. Tagsüber beleben die Wasserträger mit ihren roten breitrandigen Hüten, geschmückt mit Troddeln, die Affendompteure und Schlangenbeschwörer, die Märchenerzähler und Berbermusikanten, die Gebissverkäufer, die Schuhputzer und natürlich die Magier und Wahrsager den berühmtesten Platz Marokkos. 
Auf der Nordseite des Platzes ist der Eingang zu den Souks und hier findet man den eigentlichen Charakter der Stadt: der Gewürzmarkt duftet betörend, die Lederwaren aus feinstem weichen Ziegenleder verführen zum Kauf, ebenso die Holzschnitzereien, Messing- und Kupferwaren, feinste Stoffe und Stickereien und natürlich werden Backwaren und heißer Tee mit Minzblättern angeboten.
Tag 3
bietet die Gelegenheit für weitere Entdeckungen  – da gibt es die Medersa Ben Youssef, eine Koranschule aus dem 16. Jh, aus der Saadischen Dynastie, dann den Badii-Palast, erbaut im 16.Jh von Yacoub El Mansour,  streng symmetrisch angelegt, mit Verkleidungen aus Onyx und italienischem Marmor mit andalusischen Ornamenten, ist dieser heute die Heimat von vielen Storchennestern. 
10 große Stadttore  (Bab = Tor) gewähren Einlass durch die hohe Stadtmauer in die Medina. Das meist frequentierte ist das Bab El Jdid (das Neue Tor), das zum legendären Hotel La Mamounia und zum Stadtteil Hivernage führt.
Auch Museen gibt es natürlich in Marrakech: das Kunstmuseum von Yves St. Laurent, das Musée Macaal für zeitgenössische afrikanische Kunst, das Musée Omar Benjelloun mit traditioneller und moderner marokkanischer Kunst und Architektur, das Maison de la Photographie, das Dar Bellaj für marokkanische Kultur, das Musée Dar Si Said, und seid kurzem das Musée de la Civislisation de l’Eau, das Wassermuseum, das sich mit dem Kulturerbe des Wassers in Marrakech und Marokko auseinandersetzt. Wasser ist auch das wichtigste Thema der berühmten Gärten von Marrakech: die bereits erwähnten Menara-Gärten, dann die Agdal-Gärten, der wohl bekannteste Garten von Yves St. Laurent und schließlich La Palmeraie, der große Dattelpalmenhain an der Straße nach Fès.
Tag 4
Heute Fahrt von Marrakech nach Essaouira an der Atlantikküste. 
 
0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.