In
derSchwesterstadt der Hauptstadt Rabat,
Sale liegt die ausgedehnte Medina am gegenüberliegenden Ufer
des Bou Regreg. Die besonders schöne Medersa Abu al Hassan
aus der Merinidenzeit, um 1340 erbaut geht bis auf die Almohaden
Zeit zurück. Schon das dekorativ geschnizte Zedernholzdach
über dem Eingang läßt erkennen, daß es sich
um einen bedeutenden Bau handelt. Alleine der Eindruck des Innenhofes
mit seinen kleinen zentralen Wasserbecken ist überwältigend.
Die zweite gedeckte Quergasse der Kissaria führt in der Verlängerung
zum Souk Kebir, einem Großen Souk, wo zu Zeiten der Piraterie
die christlichen Sklaven verkauft wurden. Von Marabut aus fühtdie
Straße zu den von Sultan Abu Inan Faris errichteten Marbabut
des Sidi Ahmed ben Achir. Von der Terrasse auf der nahegelegenden
Bastion der Stadtmauer aus, hat man einen wunderschönen Ausblick.
Den Rückweg kann man entlang der alten Stadtmauern wählen.
Etwas flußaufwärts liegt das alte Töpferviertel
von Sale, in dem noch heute Töpferwaren hergestellt und verkauft
werden, die man in ganz Nordmarokko auf den Souks finden kann. |