Programmablauf 3.10. bis 10.2010
Der Zug
besteht aus einer Diesellok vom Typ DH mit 3600 PS und 120t Eigengewicht mit einer
Spitzengeschwindigkeit von 120km/h. Auf dieser Strecke fährt sie aber maximal mit 50Km/h
Sie schafft es eine Steigung von 16% zu überwinden und zieht dabei Waggons mit 500t Gewicht.
Ein Waggon (XRDS) dient der Stromerzeugung und zur Klimatisierung.
Dann folgt ein Waggon der 1. Klasse
Der letzte Waggon ist ein Restaurant und bietet ebenso wie der Waggon 1. Klasse eine freie Aussicht.
Die Fenster lassen sich öffnen und im Winter kann der Wagen beheizt werden.
Die Berber-Stadt Oujda – hier beginnt die Fahrt mit dem Wüstenzug -
liegt in der Ebene von Angand, umgeben von den Beni Snassen Bergen. Ihre Medina ist von einer
Stadtmauer umgeben. Aus dem 13. Jh. stammt ein noch gut erhaltenes Stadttor, das Bab Sidi Abdel-
Wahab und es gibt eine Kasbah. Archäologische Ausgrabungen haben eine Römische Festung
entdeckt, außerdem war die Stadt von 1907 bis 1956 eine Garnison der Französischen Fremdenlegion.
Es gibt einen kleinen internationalen Flughafen, der immer mehr an Bedeutung gewinnt, da die
Küstenregion als neues Urlaubsziel ausgebaut wird.
Bouarfa - hier endet die Fahrt mit dem Wüstenzug
ist ein kleiner, aber aufstrebender Ort mit nur einem einzigen Hotel. Es scheint am Ende der Welt zu
liegen und ist doch das Verwaltungszentrum der Provinz Figuig. Hier wird Bauxit gefördert und nach
Nador verfrachtet.
Erfoud
ist eine kleine Stadt mit rund 25.000 Einwohnern und vor allem bekannt für seine guten Datteln und
feinen Lederwaren. Ganz in der Nähe befindet sich ein ehemaliges Korallenriff, daher werden überall
in dieser Region Fossilien angeboten.
Merzouga
befindet sich direkt vor den großen Sanddünen über denen sich jeden Morgen das überwältigend
schöne Spektakel des Sonnenaufgangs wiederholt. Der kleine Ort liegt in einem ausgetrockneten See.
Ganz in der Nähe befindet sich ein Flamingosee – eine erstaunliche Erscheinung mitten in der Wüste |